Sommerzeit – Zeit zum Innehalten…

Zwei Wege trennten sich im fahlen Wald.
Und, weil ich nicht auf beiden konnte gehn,
macht‘ ich lange Halt.*

Stopp – Bevor die monotone Stimme mich anplärrt, dass ich bitte sofort wenden möge oder meinen Zielort verfehlt habe, bleibe ich einfach stehen – Stopp.

Welcher Weg ist der richtige – für mich? Wie geht es weiter?
Ich schalte das Navi aus und lausche in der Stille nach einer Antwort.

Neuorientierung – Dazu ist es nötig, erst einmal wahrzunehmen, in welche Richtung wir eigentlich mit unserem Leben laufen.
Denn vielfach sind wir ja auf Automatik gepolt. Wir tun die Dinge, wie wir sie gewohnt sind zu tun. Wir reagieren auf die Umwelt, wie wir es eintrainiert haben. Wir agieren, wie es uns halt von innen her einprogrammiert wird. Häufig rollen wir im Alltag sozusagen mit Autopilot oder Navi des Lebens-Weges dahin. Das ist ja alles praktisch und hilfreich.

Ab und zu aber ist ein gesundes Misstrauen dem Alltags-Navi-Trott gegenüber angemessen, um zu überprüfen, ob denn der Kurs so noch stimmt und ob der Autopilot uns nicht vielleicht auf einen Holzweg geführt hat.

Wenn auch die ausgetretenen Wege ein vermeintlich einfacheres Ziel anpeilen, dem Leben begegne ich umso mehr, indem ich mich durch IHN leiten und auf neue – unbekannte – Pfade führen lasse. ER will mich dahin leiten, wo ER mich will und braucht. ER ist mein Wegweiser, so einfach ist das!

StoppEinen Guten Weg Ihnen & Euch allen!

Zwei Waldeswege trennten sich und ich –
ich ging und wählt‘ den stilleren für mich…*

Der Herr segne unseren Weg, wohin wir auch gehen, er gehe mit uns.

Heike Beckmann, Öffentlichkeitsbeauftragte & Fundraiserin
*Zeilen einer Übersetzung des Gedichtes „The Road Not Taken“ von Robert Frost (1874-1963)

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Ephoralbericht 2016

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